Schreibworkshop mit Dr. Annika Lamer

Foto: Dr. Annika Lamer mit Teilnehmern des Workshops

»Für Texte, die ankommen« – so nennt Annika Lamer das Ziel ihrer Schreibtrainings und Workshops.

Schreibtraining? Ist das etwas für uns? Nach dem vergangenen Freitag wissen wir: auf jeden Fall.

Arbeitsrecht, Stellenbeschreibung oder Bildungsmanagement sind nicht die Themen, die leicht oder humorvoll klingen. Umso wichtiger für uns, Leser bei Laune zu halten.

Sechs Kolleginnen und Kollegen hatten sich zum Workshop angemeldet, dem ersten, den Annika Lamer in diesem Jahr nach vielen Online-Veranstaltungen wieder »in echt« leitete. Nur Peter schaffte es nicht rechtzeitig nach Berlin – die Deutsche Bahn hielt für ihn unterhaltsame Zugausfälle und Umleitungen parat. Also waren wir fünf.

Annika Lamer hatte Übungen mitgebracht: Wie nutzen wir aktive Sprache statt passive? Wie entschlacken wir Bandwurmsätze? Wie erkennen und vermeiden wir gestelzte Sprache? Wie bringen wir Humor ein oder verwenden abgewandelte Redewendungen, um unsere Leser zu überraschen?

Es wurde ein kurzweiliger Nachmittag, der sich lohnte und Spaß machte. Auch Annika Lamer, wie sie auf LinkedIn postete. Immer wieder ertappten wir uns selbst dabei, dass wir umständlich formulierten oder überflüssige Adjektive einbauten, anstatt auf den jeweiligen Punkt zu kommen. Und wir mussten über uns selbst lachen.

Fazit: In Zukunft werden wir uns beim Schreiben anders auf die Finger schauen als bisher. Versprochen. Auch wenn Rückschläge nie ausgeschlossen sind 🙂

P.S.: Zum gemeinsamen Abendessen hat Peter es dann noch geschafft.

Kommentar (1) Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Vielen Dank für die netten Worte und Ihre lebhafte Teilnahme am Workshop. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Auf-die-Finger-Schauen – und weiterhin viel Freude am Schreiben! Das ist das Wichtigste. 🙂

    Herzliche Grüße
    Annika Lamer

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