Nach der Pandemie folgt die Insolvenz – Kommunale Forderungen, Insolvenzverfahren und Vollstreckung

Foto: Mann hängt Schild an Tür mit Aufschrift Closed

Es war absehbar, dass nach Auslaufen der im Rahmen der Corona-Pandemie getroffenen Schutzbestimmungen eine Vielzahl von Insolvenzen folgen werden. Damit einher gehen zu erwartende massive Einbrüche kommunaler Einnahmen.

Wichtig für die kommunalen Entscheidungsträger ist es, darauf vorbereitet zu sein.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Landräte, Bürgermeister, Beigeordnete, Kämmerer und Kassenleiter.

Ziel des Seminars

Die Veranstaltung gibt Entscheidungsträgern in den Kommunalverwaltungen einen Überblick über die folgenden Themen, damit sie in dieser wirtschaftlich und finanziell angespannten Zeit sachgerechte Entscheidungen treffen können:

  • Das geltende Insolvenzrecht unter Einbeziehung der COVID-19 Regeln
  • Die Rolle der Kommune/des Kommunalverbandes im Insolvenzverfahren
  • Haftungsfragen
  • Die wesentlichen kommunalen Einnahmequellen, die von Insolvenzen betroffen sein können
  • Stundung oder Aussetzung von Forderungen und deren Absicherung
  • Einrichtung eines Risikomanagements
  • Kontakt mit heimischen Unternehmen (Wirtschaftsförderung)

Dauer

1 Tag

Inhalte/Programm

09:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Insolvenzrecht nach der Insolvenzordnung und dem COVID-19 Insolvenzgesetz

  • Vorübergehende Änderungen durch das »Corona-Gesetz«
  • Unzulässigkeit eines Insolvenzverfahrens
  • Die kommunale Eigengesellschaft und Eigenbetriebe als Insolvenzschuldner?
  • Das Insolvenzverfahren mit folgenden Unterpunkten:
    • Das Insolvenzeröffnungsverfahren
    • Die Gemeinde als Antragstellerin
    • Das zuständige Insolvenzgericht
    • Antragsvoraussetzungen
    • Grundlagen
  • Besonderheiten bei der Antragsstellung durch öffentlich-rechtliche Gläubiger
  • Die Haftung der antragstellenden Kommune
  • Verfahrenskosten/Kosten bei Antragsrücknahme
  • Anmeldung, Prüfung und Befriedigung von Forderungen
  • Die Kommune als Vertragspartnerin

12:30 Uhr bis 13:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen

13:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Wesentliche kommunale Einnahmequellen vor dem Hintergrund von Insolvenzen und ihre Sicherung (Abwendung von Forderungsausfällen)

  • Wesentliche Forderungen (Gewerbesteuer, Grundsteuer, privatrechtliche Forderungen)
  • Zeitlicher Ablauf Einkommen- bzw. Körperschaftssteuer = Finanzamt
  • Gewerbesteuer = Kommune
  • Stundung/Aussetzung von Forderungen
  • Berücksichtigung der Entscheidungsebenen
  • Risikomanagement
  • Kontakt mit heimischen Unternehmen (Wirtschaftsförderung)

Feststehende nächste Termine

10. Februar 2022 Courtyard Hannover Maschsee

Teilnahmebeitrag
470,53 € brutto (395,40 € netto zzgl. 19 % USt 75,13 €)

17. März 2022 Marriott Köln Hotel

Teilnahmebeitrag
505,93 € brutto (425,15 € netto zzgl. 19 % USt 80,78 €)

In den Teilnahmebeiträgen sind Mittagessen, Getränke und zwei Pausen mit kleinen Snacks enthalten. Aufgrund der besonderen Themenstellung und unter Beachtung des jeweils geltenden Hygienekonzepts ist die Anzahl der Teilnehmer*innen auf maximal 15 begrenzt.

Teilnehmer*innen

Aufgrund der besonderen Themenstellung und unter Beachtung des jeweils geltenden Hygienekonzepts ist die Anzahl der Teilnehmer*innen auf maximal 15 begrenzt.

Dozenten

Unsere Dozenten verbindet hohe rechtliche (Fachanwalt für Insolvenzrecht) und fachliche Kompetenz (Stadtkämmerer a. D.)

Ansprechpartner*innen

Foto: Helmuth Wolf, dbb akademie GmbH

Helmuth Wolf
Organisation und inhaltliche Fragen
E-Mail: helmuth.wolf@dbbakademie.eu

Foto: Rita Genz, dbb akademie GmbH

Rita Genz
Anmeldungen
Telefon: 0228 8193-345

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