Stellenbeschreibung, Stellenbewertung

Stellenbeschreibung und Stellenbewertung sind entscheidende Elemente, wenn es um die korrekte Bezahlung in öffentlichen Einrichtungen geht.

  • Sind die Beschäftigten richtig eingruppiert?
  • Ist das Gehaltsgefüge in der Dienststelle in Ordnung?
  • Sind alle Unterlagen vorhanden?
  • Sind die Unterlagen auf einem Stand, der Prüfungen durch Rechnungshöfe oder Mittelgeber standhält?

Dies sind nur einige Fragen, die zeigen, worauf es bei Stellenbeschreibung und Stellenbewertung ankommt.

Auch für Stellenausschreibungen hat die Stellenbeschreibung eine zentrale Bedeutung: Sie formuliert eindeutig die zu erledigenden Aufgaben. Hieraus lässt sich das für den öffentlichen Dienst nach dem Grundgesetz zwingend notwendige Anforderungsprofil für die Ausschreibung auf einfach Weise ableiten.

Falsche oder nicht nachvollziehbare Bewertungen führen dazu, dass Beschäftigte unzufrieden werden, und wirken sich so negativ auf Arbeitsergebnisse aus. Eine aktuelle Stellenbeschreibung hingegen sorgt dafür, dass Aufgaben klarer bezeichnet werden. Sie kann dadurch eine gute Grundlage sein für Gespräche zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, wenn es z.B. um das Vereinbaren von Zielen oder um Beurteilungen geht.

Die Stellenbeschreibung oder Stellenbewertung ist nicht aktuell oder gar nicht vorhanden. Was dann?

Häufig besitzen Dienststellen und Betriebe keine Stellenbeschreibungen und Unterlagen zur tarifkonformen Bewertung von Arbeitsplätzen. Oder diese Unterlagen sind derart überholt, dass sie dringend aktualisiert werden sollten.

Ein Beispiel: Vor kurzem traten neue Entgeltordnungen in Kraft (TV-L, TVöD-Bund und TVöD-VKA). Beschäftigte in öffentlichen Einrichtungen mussten in die neuen Entgeltordnungen überführt werden. Nur – wie soll das möglich sein, wenn hierfür eine verlässliche Basis fehlt, weil wichtige Unterlagen fehlen? Wie kann man die Aufgabe der tarifkonformen Beschreibung und Bewertung von Arbeitsplätzen lösen?

Solche Fragen stellen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Seminaren der dbb akademie zum Thema Eingruppierung. Sie sehen sich einer riesigen Hürde gegenüber: nicht nur aufgrund des äußerst komplexen Rechts zur Eingruppierung oder der fehlenden Praxis beim Erstellung von Stellenbeschreibungen und -bewertungen – sondern oft auch wegen der enormen Arbeitsbelastung, die sie erwartet, wenn solche umfangreichen Aktualisierungen zu leisten sind.

Viele Behörden, Betriebe und andere Einrichtungen, die die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes anwenden, müssen haüfig ihre Stellenbeschreibungen und -bewertungen überprüfen. Eine dynamische Entwicklung der Aufgaben führt zu einem wiederkehrenden Aktualisierungsbedarf.

Vermeiden Sie, das Gebot der zweckentsprechenden Mittelverwendung zu verletzen, das unter anderem von den Rechnungshöfen kontrolliert wird. Nicht alle Dienststellen verfügen über die erforderliche Ausstattung an Personal, um sich diesen umfangreichen Herausforderungen stellen zu können, oder sie möchten im Prozess externen, neutralen Sachverstand hinzuziehen.

dbb akademie e.V. und dbb akademie GmbH bieten Hilfe und umfassende Unterstützung

  • Wie ist der Prozess der Stellenbewertung zu gestalten?
  • Soll die Durchführung intern oder mit externer Hilfe erfolgen?
  • Soll die komplette Leistung „eingekauft“ werden?
  • Welche Qualifikation benötigen interne Mitarbeiter, die in dem Bereich der Stellenbewertung tätig werden sollen?
  • Ist eine Kommissionen zur Stellenbewertung eingerichtet und wie arbeitet diese? Wie sind die Rollen in der Kommission verteilt?
  • Wie ist konkret vorzugehen?
  • Welche „Stolpersteine“ liegen auf der Strecke und müssen umgangen werden?
  • Welche Möglichkeiten bestehen, wenn die aktuelle Eingruppierung der Stelleninhaberin oder des Stelleninhabers vom Ergebnis der Neubewertung abweicht?
  • Wie vermeide ich Sorgen, aber auch Erwartungen der Beschäftigten?

Wir laden Sie ein, unsere persönlichen Beratungsangebote zu nutzen, um sich über mögliche Vorgehensweisen zu informieren.