Eastern Partnership: erfolgreiche Trainings in Tiflis

Foto: Hans Rieger und Teilnehmer:innen im Training

Hans-Joachim Rieger und Teilnehmer:innen

Ende Juli leiteten Eter Chachanidze von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH – und Hans-Joachim Rieger als Trainer die beiden letzten Tage des Projekts »Regional Fund Administrative Reform in the Eastern Partnership Phase II«

Die Themen am 30. und 31. Juli

  • Professional Civil Service and TVET in the EaP
  • Modern Project Management and Fundraising – Elaboration of New Modules for M&L Training Course

Teilgenommen haben Repräsentant:innen, Trainer:innen von Fortbildungsinstitutionen und Leiter:innen von Behörden aus Georgien, der Ukraine, aus Moldau, Armenien und Aserbaidschan.

Eastern Partnership – Östliche Partnerschaft

Die 2009 gegründete Östliche Partnerschaft  möchte die Zusammenarbeit der EU mit osteuropäischen Ländern stärken. Belarus – ursprünglich auch dabei – beteiligt sich seit 2021 leider nicht mehr: als Antwort auf EU-Sanktionen.

Regionalfonds »Verwaltungsreform in der Östlichen Partnerschaft II«

Logo Eastern Partnership Regional FundSo lautet der deutsche Name des Projekts, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Auftrag gegeben wurde. Und das von uns für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt wurde.

Worum geht es?

Die Regierungen der Länder der Östlichen Partnerschaft stehen vor großen Aufgaben: Tiefgreifende und komplexe Reformen sind notwendig, damit die Verwaltung effizienter wird: Finanzielle, technische und personelle Ressourcen und Kompetenzen müssen aufgebaut werden, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die öffentliche Verwaltung muss transparenter werden und sich stärker an Bürgerinnen und Bürgern orientieren.

Die Situation ist von Land zu Land unterschiedlich. Die Dynamik der Prozesse auch. Und doch ähneln sich die Herausforderungen, die sich aus den laufenden Reformen ergeben. Das Projekt dient deshalb als Plattform für länderübergreifenden Austausch für Ideen, Fachwissen und Lösungsansätze.

Ziel ist es, dass die Länder stärker kooperieren und so den Reformen gemeinsam zum Erfolg verhelfen. Die regionale Zusammenarbeit stützt sich auf die SIGMA-Grundsätze:

SIGMA ist eine gemeinsame Initiative von OECD und EU. Diese hat Grundsätze erarbeitet für eine gut funktionierende öffentliche Verwaltung und für ein Berichtssystem. Die einzelnen Maßnahmen sollen unter anderem die Kompetenzen von Beamten, öffentlichen Angestellten und politischen Entscheidungsträgerinnen verbessern, damit diese ihre Aufgaben und Funktionen besser wahrnehmen können, wenn es daran geht, Verwaltungsreformen umzusetzen.

Foto: Teilnehmer:innen mit Zertifikat

erfolgreicher Abschluss der Module Ende Juli: Teilnehmer:innen mit Trainer und Zertifikaten

 

 

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