2. Tag: So kommunizieren, dass die Leute sagen: »O.K. ich verstehe Sie«
09:00 Uhr bis 16:30 Uhr:
Individuelle Kommunikation im beruflichen Kontext… Denkmuster, Argumentation, Sprache und nonverbale Signale: Bestandsaufnahme, Rückmeldungen und Erweiterung der Spielräume
Auf Basis der Module 1 und 2 werden persönliche und aktuelle Kommunikationsmuster der Teilnehmerinnen in ihrem beruflichen Umfeld identifiziert und modifiziert, wo gewünscht und notwendig. Ziel ist hier, mehr Handlungsspielraum für Ausdruck und Argumentation zu erarbeiten, der männliche Muster auf sinnvolle Weise ergänzt und beantwortet. Die Fragen, die dazu gestellt werden, sind u.a.: Wie arbeite ich mit Stimme, Sprache, Gestik und Mimik? Welche Gesprächstechniken fördern authentische Spontaneität und Schlagfertigkeit Wie wirkt das auf andere? Nützt das meiner Argumentation und Wirkung als Führungskraft? Und wie?
Moderation im professionellen Gespräch: Grundhaltung, Gesprächsführung und weibliche Autorität, Führungsinstrumente und Methoden
Was ist Moderation? Welche Vorteile bietet sie im kommunikativen Kontext gegenüber anderen Formen des Gesprächs? Methoden und Techniken von Moderation werden vorgestellt, in den Rahmen geschlechtsspezifischer Kommunikation übersetzt und auf ihre Wirksamkeit in konkreten Settings überprüft. Moderationen von Mitarbeitergesprächen, Besprechungen, Diskussionen und Podien kommen zur Sprache und werden in praktischen Übungen trainiert.
Teamkommunikation: Wie umgehen mit verschiedenen Rollen, Mustern und Erwartungen? Weibliche Autorität und Interaktivität
Die Kunst der Team-Führung besteht darin, ‚Professionals‘ unterschiedlicher Fachrichtungen, Hierarchieebenen, Hintergründe und Geschlechter ‚auf einen Nenner‘ zu bringen, der es allen ermöglicht, so zu arbeiten, wie es ihren Neigungen und Fertigkeiten entspricht und dadurch zum gemeinsamen Ergebnis das beizutragen, was notwendig und hilfreich ist. Das klingt schön, ist aber sehr komplex. Also genau das Richtige für Frauen. Denn diese Kunst bedarf verschiedener Fähigkeiten, die in unserer Kultur als typisch weibliche definiert werden. Wie frau diese vielgestaltigen Herausforderungen zu einer Plattform ihrer Führungsqualität machen kann, das behandelt dieses Modul.
Fallsammlung: Beispiele aus dem Alltag der Teilnehmerinnen werden in konkreten Szenarios besprochen, neue Gesprächsformen und –formate ausprobiert und ausgewertet. Moderative Kenntnisse (und neue Methoden) ebenso wie bereits erfolgreiche Führungsprozesse sollen gemeinsam identifiziert und auf ihre akute Wirksamkeit überprüft werden. Verschiedenste Gesprächsformen (z.B. Personalführungsgespräche, Moderation von Besprechungen) bilden den Prüfstein für die neuen Techniken. Begleitend kommen erste Übungen zur Resilienz gegen Stress und Konfliktbewältigung zum Einsatz.
Methoden
Betrachtung von Szenarios und Fallbearbeitungen, Teilnehmer-Vorträge, Gespräch, Übungen (z.B. Cocktailparty, PSI-Technik, Shine Theory, Team-Konzil u.a.). Praktische Fokussierungs- und Körper-Übungen einzeln und im Plenum, Kleingruppenarbeit, Rückmelde-Gespräche, Methodenbuffet, Übungssettings und Rollenspiel, Analyse und Auswertung
